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Freitag, 21. November 2014

Die Bank, ein halbes Leben Lang - Leseprobe

Dieses Buch der Autorin Helga Marie Paulin amüsiert bis zum Gehtnichtmehr! Wir haben unten für euch eine kleine Kostprobe vorbereitet. Eine von vielen amüsanten Geschichten aus dem Buch, das gerade beim Cyberpublishing Verlag erschienen ist. 

Treten Sie ein in die Welt der Banken und Finanzen! Lernen Sie diese von einer neuen Seite kennen! Lösen Sie sich dabei von den Gedanken an Ziffern und Zahlen, Sparen, Vermögensaufbau, Krediten und bargeldlosem Zahlungsverkehr. Beobachten Sie die Menschen. Erlauben Sie sich mitzufühlen. Erkennen Sie den Wandel der Zeit?


LESEPROBE

Safebesuch

Frau Dwaroch, eine nette alte Dame, äußerst fein und elegant, wie es in der Villengegend von Wien nicht ungewöhnlich ist, kam jeden Donnerstag in die Filiale, um an den Safe zu gehen. Pünktlich um 13.30 Uhr füllte sie den Safe-Besuchszettel aus,ließ sich von einem Mitarbeiter in den Saferaum im Keller begleiten, steckte ihren Safeschlüssel an, der Bankbeamte den zweiten,das Schließfach wurde geöffnet und die schwere Metallbox herausgeholt und auf den Tisch der Kabine gestellt.

Frau Dwaroch setzte sich, entließ den Mitarbeiter und wühlte in ihrer Kassette, zählte, notierte, murmelte … bis 17.30 Uhr. Da kam der Bankbeamte wieder, wies sie darauf hin, dass sie nun alles einräumen musste, denn der Saferaum musste versperrt und gesichert werden, weil Dienstschluss war. Und das war immer so, Donnerstag für Donnerstag!

Eines Tages, kurz nach Dienstantritt des neuen Filialleiters Seiler, kam die alte Dame wieder und dieser begleitete die Kundin selbst in den Saferaum. Er fühlte sich verpflichtet zu warten bis Frau Dwaroch fertig war und er ihre Kassette wieder einräumen und das Schließfach versperren konnte. Nachdem er schon eine Weile gewartet hatte, begann er mit ihr zu plaudern und sie erzählte ihm:

„Wissen Sie, ich werde von der Staatspolizei verfolgt! Überall sind Spitzel. Sie horchen mein Telefon ab. Wanzen, überall in meiner Wohnung sind Wanzen.

Sie glauben, dass ich Jüdin bin und wollen mich nach Dachau bringen. Aber meine Papiere sind sauber. Da, mein Ahnenpass! Schauen Sie!

Sie schleichen mir überall hin nach, um zu sehen, mit wem ich red`! Ich unterhalt` mich sicher mit keinen Juden! Meinen Schmuck wollen sie haben.

Alles wollen sie mir wegnehmen. Aber in mein Safefach darf keiner außer mir! Nichts kriegen die Spitzel, gar nichts, und nichts werden sie finden bei mir, die Herren von der Staatspolizei.“

„Aber Frau Dwaroch, wie haben Sie denn gemerkt, dass sie verfolgt werden?“
„Sie haben mir meinen Pelzmantel abrasiert, meine Kleider abgeschnitten und gehen mir überallhin nach!“

„Frau Dwaroch, aber da ist doch niemand, der Sie verfolgt. Es ist doch keiner da!“
„Doch, sie sind da, fragen mich aus, horchen mich aus, sind Sie vielleicht auch einer von denen? Hilfe! Hilfe!“

Frau Dwaroch drückte kurzerhand den Alarmknopf.
Das Alarmlicht blinkte, die Sirene heulte los und ein paar Minuten später stürmten die Polizisten die Filiale.

Lieber Kunde!

Es tut uns aufrichtig leid, dass Sie alle Ihre Familienmitglieder überlebt haben und nun ganz alleine sind.

Trotzdem können wir uns aus zeitlichen Gründen nicht stundenlang Ihre alten Geschichten vom Zweiten Weltkrieg anhören.

Danke!

Freitag, 4. Juli 2014

Kundenauftrag muss richtig verstanden werden

Kundenauftrag muss richtig verstanden werden

Liebe Leserinnen und Leser, in meinem ersten Kolumnenbeitrag habe ich eingeleitet, das hier die Geschichten und die Fachtexte aus der Welt des Softwaretestens geschrieben werden. Begonnen haben wir so, dass der Beruf des Requirements Eingineers im Blickpunkt stand. Heute setze ich damit fort, Ihnen zu erklären, wie ein Kundenauftrag für die Softwareentwicklung bzw. -erweiterung angegangen wird. Dabei wird klar, dass der Requirements Engineer bzw. Engineerin gerade in dieser Anforderungsphase eine Schlüsselrolle spielt. 
Wenn Sie auf den Weiterlesen-Link klicken, kommen Sie zum vollständigen Artikel im PDF-Format und es werden Ihnen beim erstmaligen Aufrufen 0 Cyber Coin von Ihrem Cyber Coin-Konto abgebucht.
Setzen wir unseren Weg mit der Definition einer Anforderung fort. Es war mir schon immer ein Anliegen, die Verwendung der Standarddefinitionen nach ISTQB® und IREB® voranzutreiben, damit alle Beteiligten halbwegs das Gleiche unter einem Begriff verstehen und, um zu vermeiden, dass jeder die Begriffe nach eigenem Ermessen verwendet, wodurch bei der Ermittlung der Anforderungen gewaltige Kommunikationsprobleme entstehen können. 
Der Standard IEEE 610 definiert ein Requirement bzw. eine Anforderung als »eine vom Benutzer benötigte Eigenschaft oder Fähigkeit, die eine Software erfüllen oder besitzen muss, um einen Vertrag, einen Standard, eine Spezifikation oder ein anderes formales Dokument zu erfüllen.« (Quelle: Standard IEEE 610)
Wenn Sie darüber mehr wissen wollen – lesen Sie den folgenden Artikel in unserem Reading Room: Kundenauftrag muss richtig verstanden werden.
Viel Spaß beim Lesen! 
Ihre Autorin

Die Welt des Softwaretestens

Die Welt des Softwaretestens

Es begann vor 18 Jahren. Ich saß im Testerzimmer des Unternehmens, das die Warenwirtschaftssysteme und Internet-Plattformen entwickelt hat. Gerade trug ich die Fehlerlokalisierung und –beschreibung der Funktion „Bankomatkartenzahlung“ in unserer Fehlerdatenbank ein. Darin wurden alle Sünden unserer Entwickler genauestens dokumentiert, weshalb sich oft hitzige Diskussionen zwischen Tester und Entwickler ergeben haben.

Dies hat mich dazu veranlasst, ein spezielles Kapitel in meinem Buch „Software – Test it Profession@lly!“ einzubauen. Das Kapitel taufte ich „Entwickler & Tester – eine problematische Ehe, aber eine mit viel Potenzial.“
In meinem Kopf hallten die Gedanken „sachlich bleiben, niemanden beleidigen!“ Eine weibliche Stimme, die meinen Namen rief, riss mich aus den Gedanken. Als ich mich meldete, trat unsere technische Chefredakteurin an mich heran und kam sofort zur Sache: “Ich habe Ihre Fehlerbeschreibungen in unserer Fehlerdatenbank gelesen, fand diese sehr gut und möchte Ihnen ein geschäftliches Angebot unterbreiten, bei uns in der technischen Dokumentation mitzuarbeiten. Ein Benutzerhandbuch für das Warenwirtschaftssystem, das Sie gerade testen, muss noch geschrieben werden und ich hätte für Sie eine Kolumne in unserer Zeitschrift namens „Bits & Bytes“, die Sie bestimmt gut betreuen werden. Hätten Sie Interesse?“
Ich sah sie begeistert mit großen Augen und dem – leider viel zu weit – offenem Mund an und hauchte nur ein „JA.“ Der Rest ist die Geschichte.
Seit damals ist das Schreiben, neben dem Softwaretesten, meine große Leidenschaft. Ich beschloss, meine Erfahrung und Wissen aus diesem Gebiet in meinem neusten Buch weiterzugeben.
Ich erzähle Ihnen hier die Geschichten aus der Softwarewelt und verwende auch Texte aus meinem Buch.
Wenn Sie das Thema näher interessiert – lesen Sie den folgenden Artikel in unserem Reading RoomAm Anfang gibt es einen Kundenauftrag.
Wünsche Ihnen viel Spaß!
Ihre Autorin

Presentation des Buches - VOMIT

Dürfen wir Ihnen diesen Meisterwerk der jungen Autorin Marlene Holzer vorstellen? 
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Was können Sie alles mit Ihren Cyber Coins anstellen? Lesen Sie hier Details! 

 

Roman Vomit







































Es handelt sich um eine Schicksalsgeschichte, die sich mit psychischen Erkrankungen auseinandersetzt und wie es ist, damit zu leben. Die Autorin hat diesen Band ihrer Schwester gewidmet, die an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung litt und sich 2006 im Alter von nur 19 Jahre das Leben nahm.

Sie lässt auch eigene psychische Belastungen in das Buch einfließen, das jedoch keine Biografie, sondern eine erfundene Geschichte mit einigen realen Hintergründen und Einflüssen darstellt. “Selbst wenn man sich so manches von der Seele schreibt, ist es nicht vergessen bzw. aufgearbeitet. Gefühle stehen zwar am Papier, aber sie tangieren mich dennoch täglich”, erläutert die Autorin.

“Schreiben ist für mich kein Heilungsprozess, sondern ein Mittel, Menschen für gewisse Themen zu sensibilisieren und vielleicht das Empathieempfinden der Allgemeinheit zu wecken.”

Presentation des Buches - WHOOPY

Wir stellen Ihnen ein entzückendes Buch vor: Whoopy!
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Whoopy
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Whoopy gibt es auch als Hörbuch! Ich höre es gerne in meinem Navigationssystem, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin. Während Sie in den Urlaub fahren, amüsiert sich die ganze Familie indem sie Whoopy hört.

Es handelt sich um einen süßen Hund Whoopy. Der Hund Whoopy erzählt seine Lebensgeschichte vom Anfang bis zum Ende. Für Erwachsene ist die Geschichte belehrend; aus der Sicht des Hundes über die Menschen erzählt, über die Art und Weise wie ihn verschiedene Menschen behandelt haben, wie sich die Kinder ihm gegenüber verhielten und wie ihn alle seine Erlebnisse geprägt haben. Whoopy war ein 50 Kilo schweres Bobtail Mädchen, das tatsächlich existiert hat. Die Idee, sie ihre Geschichte erzählen zu lassen, entstand aus der stets präsenten Erinnerung an sie. Whoopy war ein intelligentes, charakterstarkes Wesen, das sich niemals verbiegen ließ.

Whoopy war ein 50 Kilo schweres Bobtail Mädchen, das tatsächlich existiert hat. Die Idee, sie ihre Geschichte erzählen zu lassen, entstand aus der stets präsenten Erinnerung an sie. Whoopy war ein intelligentes, charakterstarkes Wesen, das sich niemals verbiegen ließ. Das Buch ist als Beitrag gedacht, zu hinterfragen,  wie wir Geschöpfe behandeln, die uns ausgeliefert sind, was wir ihnen verdanken, wie es mit unserer Empathie und Lernfähigkeit aussieht. Vielleicht sollten wir ab und zu in eine andere Rolle schlüpfen, uns in jemanden hineinfühlen, unser Ego zurückstellen und für viele kleine Gesten und Emotionen dankbar sein, die wir so oft übersehen.